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Der unhörbare Schall von Windkraftanlagen

Große WKAs generieren einen „Großteil“ ihrer akustischen Emissionen im tieffrequenten Infraschallbereich. Die Reichweite dieser Emissionen überschreitet 20 Km und beträgt im Falle einer Kumulation („Windparks“) gar ein „Vielfaches“

„Die Wirkung von Dauerbelastung durch Infraschall

auf die psychische und körperliche Gesundheit und deren Umwandlung durch technologische Weiterentwicklung“

Diese Seite ist ein Kooperationsprojekt von Forschern, die sich kritisch mit den bestehenden Normen zum Schutz des Menschen vor Infraschall auseinandersetzen.   

Ziel 1 ist es, die politisch neutralste, informativste Website zum Thema „Risiken durch Infraschall“ für Entscheider und Journalisten aufzubauen.

Ziel 2 ist es, die Folgen von Dauerbeschallung mit Infraschallwellen auf menschliche Körperzellen zu untersuchen.

Ziel 3 ist es, die Schallwellen zwischen 0-20 Hz so umzuwandeln, dass statt der schädigenden Wirkung eine natürliche, entspannende Wirkung auf den Menschen erzielt wird.

Gesamtprojektleitung: Dr. Dirk Volker Seeling (Diplom Psychologe)

Multiprofessionelles Expertenteam bestehend aus:

  • Herrn Ing. FH Sven Johannsen: Geschäftsführer des Gutachter- und Sachverständigen Zentrum für Umweltmessungen GmbH, (GUSZ), Zertifizierter Sachverständiger und Ausbilder für Meteorologie & Umweltmessungen im Bereich der Akustik
  • med. Thomas Stiller: Gründer und Sprecher von AEFIS-Ärzte für Immissionsschutz, Bezirksvorsitzender Göttingen des Hartmannbundes, Allgemeinmediziner in Uslar-Volpriehausen
  • Dr. Jörg Bergemann Hochschule Albstadt Sigmaringen: Fachbereich Biomedizin, Molekularbiologe
  • med. Folker Meißner: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin energy medicine e.V.(DGEIM) und die Deutschen Akademie  für Energiemedizin und Bioenergetik e.V. (DAEMBE) Vereinsvorsitzender von Global-Energy Parlament-Deutschland)
  • med. Bernhard Voigt: Facharzt für Arbeitsmedizin, Experte für Schall)
  • Frank Dehnke: Industrie-Designer, Lehrbeauftragter der Hochschule Pforzheim, Studiengang „Industriedesign“ und tiefer Kenner der weltweit aktuellsten Studienlage.
  • Dipl. Psych. Dirk Volker Seeling: Lehrbeauftragter der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Geschäftsführer personal-point GmbH, aktives Mitglied des Global Energy Parliament.

Warum ist das Thema „Infraschall“ so wichtig: Infraschall ist zusammen mit hörbarem Schall und Feinstaub eines der gravierendsten Probleme für Lebenszufriedenheit und Gesundheit der Menschen in wirtschaftlich entwickelten Regionen. Aufgrund der extrem hohen Verbreitung von Infraschallquellen in den letzten 15 Jahren, ist dieser zu einem sehr bedeutsamen und alltäglichen Problem unseres Lebensumfelds geworden. Aufgrund der geplanten Energiewende und der immer höher gebauten Windkraftanlagen (Stand 2016: über 200 Meter hoch) ist der Infraschall auch in 20 Kilometern durch entsprechend genaue Messgeräte nachweisbar. Die aktuellen Zulassungsbestimmungen entsprechen nicht mehr den in den letzten Jahrzehnten gemachten wissenschaftlichen Erkenntnissen, daher fühlen sich viele Menschen nicht richtig von den Bundesgesetzen vor diesem zunehmenden Umweltrisiko geschützt. Strittig ist, bei welcher Lautstärke (Dezibel) Infraschall in welcher Entfernung unter Dauerbeschallung zu welchen physiologischen und psychischen Beschwerden führt. Es gibt mehr als den Anfangsverdacht, dass der Infraschall von Blockheizkraftwerken, Kraftwärmekopplungen, Heizpumpen, Klimaanlagen und Windkraftanlagen aber auch von LKW, Schienenverkehr, Flugzeugen ca. 10-30% der Anwohner in vielerlei Hinsicht negativ beeinträchtigt, gesundheitlich schädigt.  

Was ist Infraschall? Infraschall ist bewegte Luft und für das menschliche Ohr nicht hörbar (0-16 Hz), aber subtil, unterbewusst wahrnehmbar oder auch bei entsprechender Dezibelzahl körperlich bewusst spürbar. Es wird unter Fachleuten nicht bestritten, dass Infraschall von technischen Quellen schädlich ist für die menschliche Gesundheit und zu weitreichenden Aufmerksamkeits-, Konzentrationsstörungen und körperlicher Erkrankung (Bluthochdruck, Tinnitus etc.) führt, wenn die Intensität (Dezibel) stark genug ist. Dies ist aus der Arbeitsmedizin und dem Umgang mit zum Beispiel Druckmaschinen, Pressen bekannt. 

Welche Beschwerden berichten Anwohner von Windkraftanlagen und anderen Infraschallquellen? Über 1000 Studien weltweit wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie des Umweltbundesamtes (2015) zusammengetragen. Nur wenige entsprechen einem methodischen Anspruch, der eine kausale Verbindung (im Unterschied zur Korrelation) zwischen Infraschall mit den Beschwerden der Anwohner herstellt. Auch die von staatlicher Stelle beauftragten Studien weisen leider starke methodische Mängel auf. Andere Forscher sehen lediglich einen Nocebo-Effekt  (die innere Überzeugung, dass etwas schädigend ist führt zur Schädigung) in die aufgetretenen Störungen interpretiert. Diskutierte Störungen sind Tinnitus, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Druckgefühl in der Bauch-/Herzgegend, erhöhter Blutdruck, Konzentrations-/Aufmerksamkeits-/Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, und alle Folgeerkrankungen aufgrund eines beeinträchtigten Schlafes. Die Symptome könnten auch andere Ursachen haben.

Geschilderte Infraschallbeschwerden aus medizinischer Sicht: (Quelle u.a. Dr. Schust, Biologische Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall, Institut für Hirnforschung, St. Wedel, 2005):

  • Veränderungen der Hirnströme im EEG
  • Herabsetzung der Atemfrequenz
  • Verminderung des Sauerstoffpartialdrucks im Blut
  • Erhöhung des Blutdrucks
  • Vergrößerungen der Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
  • Durchblutungsstörungen
  • Veränderungen der nächtlichen Hormonausschüttung der Nebennierenrinde (Cortisol)
  • Ferner wurden psychomentale Störungen bei den Betroffenen festgestellt: Angst, Appetitlosigkeit, Benommenheit, Ermüdung, Konzentrationsminderung, Kopfschmerz, Verminderung der Leistungsfähigkeit, Lethargie, Magenbeschwerden, Ohrendruck, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Störung des Wohlbefindens.

Wieso ist das so schwer wissenschaftlich-objektive Aussagen über Infraschall zu tätigen? Es gibt mittlerweile in „zivilisierten“ Ländern durch den technologischen Fortschritt zahlreiche Infraschallquellen. Wenn die Forschung versucht einen Kausalzusammenhang zwischen einer Infraschallquelle und psychisch-körperperlichen Beschwerden herzustellen, dann muss die Messung eindeutig der einen Infraschallquelle zugeordnet werden können. Das ist aufwendig, manchmal noch unmöglich. Durch sogenannte bekannte Vergleichsmuster können einige Schallgutachter die Quelle der meisten Schallwellen identifizieren. Zur zweifelsfreien Klärung der Ursache-Wirkungskette müssten aufwendige Studien durchgeführt werden, die trotz langjähriger Forderung von Experten bislang nicht erfolgt ist. Die Studienlage ist keinesfalls eindeutig und daher hat die Bundesregierung zwei weitere große Studien an bisher bereits beauftragte Institutionen in Auftrag gegeben. Ein Artikel, der die unterschiedliche Sichtweise führender internationaler Forscher fachlich versiert und trotzdem für den fachlichen Laien verständlich aufgreift finden Sie hier: http://umweltmessung.com/wp-content/uploads/2015/06/Kommentierung-Studien-Infraschall.pdf

Wie sieht die weitere staatlich geförderte Forschung dazu aktuell aus? Der führende Infraschallforscher in Deutschland Prof. Detlev Krahè hat deutlich gemacht, dass die Dauerbelastung durch Infraschall im Labor nicht simuliert werden darf auf ethischen Gründen. Die Realität vor Ort entspricht nicht der Laboruntersuchung. Im Labor dürfen die Forscher 15 Minuten Infraschall testen und weisen bei entsprechender Dezibelzahl die genannten Symptome nach. In der Realität erleben die Anwohner von Windkraftanlagen hingegen eine 24-stündige Belastung an 6 Tagen in der Woche. Man versucht das Phänomen Infraschall weiter in Laboruntersuchungen aufzuklären. Wichtig wäre daher zusätzlich eine Studie zur Dauerbelastung durch Infraschall, die im „Feld“, also in bestehenden Lebensräumen erfolgen müsste. Um die Realität der Menschen in ihren Lebensräumen besser zu verstehen, kann somit nur eine Feldstudie an Betroffenen mit Dauerbelastung durch Infraschall Aufklärung über die Ursachen und das Ausmaß der Beschwerden bringen. Die Feldstudie sollte anders als bei der letzten Studie nicht in einem Ort stattfinden, in dem Ortschaft und Standort der Windräder geologisch andere Erdschichten besitzt, da die additive Wirkung von Bodenschwingung (sogenannter Körperschall) und Infraschall bekannt ist aus der Bauphysik.

Die Natur sendet doch auch Infraschall. Was ist der Unterschied zwischen technischen und natürlichen Quellen von Infraschall? Infraschall von natürlichen Quellen wie Wind und Meer besitzt eine andere physikalische Struktur als von technischen Quellen. Infraschall von technischen Quellen pulsiert in einer festen Frequenz (Tonhöhe) während natürliche Quellen in der Frequenz variieren. Der Rhythmus variiert ebenfalls. So kennen Sie z.B. die Meereswellen nicht in einem statischen Rhythmus sondern die Wellen variieren. Ebenso ist das mit einem nervigen tropfenden Wasserhahn und einem beruhigenden, rauschenden Bach.  

Die aktuelle baurechtliche Situation in Deutschland: Für die Betriebsgenehmigungen von z.B. Windenergieanlagen dienen in Deutschland die Regelwerke TA-Lärm, DIN 45680 und DIN 9613-2 aus den Jahren 1997 und 1999. Diese Regelwerke erfüllen heute nicht mehr ihre Aufgabe die Bürger vor schädlichen Immissionen zu schützen. Die rasante Entwicklung der WEA-Technologie, mit derzeit 200 m, sowie in Planung 300 m hohen WEA, die besonders im Infraschallbereich wesentlich höhere Immissionen erzeugen, wird in den veralteten Regelwerken nicht berücksichtigt. Weltweit anerkannte Forscher verlangen daher mindestens 2 Kilometer manche 10 Kilometer Abstand von Behausungen. Die unterschiedlichen Abstandsregelungen innerhalb von Deutschland sind allesamt nicht durch Forschung begründbar und wirken daher beliebig. Wenn Infraschall kein Risiko wäre, dann bräuchte man in der Tat keine Abstandsregelung, die das Thema beinhaltet.

Wie kann ich mich schon vor dem Bau von Infraschallquellen schützen? Wer sich rechtzeitig informiert bei einem Fachmann und seine Belastung im Haus messen lässt, kann sich häufig vor der krankmachenden Wirkung schützen. Betroffene können sich an das Mitglied unseres Expertenrats zum Thema Schallgutachten wenden: http://umweltmessung.com/wir/

Finanzierung einer Studie: Das Expertenteam um Dr. Seeling muss sich aufgrund geringer Förderchancen auf eine Studie konzentrieren, die finanziell tragbar ist und trotzdem ein methodisch einwandfreies Ergebnis nachweist. Die Studie kann in der jetzigen Form lediglich eine Pilotstudie darstellen, die sie rein korrelativ darstellt, ob es im Umfeld der sehr intensiven Infraschallquelle „Windkraftanlage“ eine Häufung von medizinisch relevanten Beschwerden gibt. In Abhängigkeit zum Spendenaufkommen wird das Studiendesign flexibel angepasst, ob lediglich eine psychologische Online-Befragung von Betroffenen und Ärzten oder zusätzliche medizinische Messungen von Hormonen, EEG, Schlaf-EEG, Herzratenvariabilität etc. ermöglicht wird. Ein solches Studiendesign wäre bislang in Deutschland einmalig und weltweit ebenfalls herausragend. Bitte unterstützen Sie die Studie mit einer Spende: Sie können Ihre Spende steurlich geltend machen, wenn Sie eine Spendenquittung anfordern. Notieren Sie bitte auf der Spende den Hinweis „Umweltschutzstudie Infraschall“.

Bonn, Juni 2016, Dr. Dirk Volker Seeling

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: service@personal-point.de oder unter 0228 – 62 96 96 9.

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